Geschäftskonto Vergleich 2017 | Girokonto für Unternehmen

Geldeingang / Monat
Euro
∅ Guthaben:
Euro
Zusatzoptionen:
ec-Karte
Kreditkarte
Nur Filialbanken
Anzahl beleglose Buchungen / Monat
Anzahl beleghafte Buchungen / Monat
Unternehmensart:
Zahlungseingang: 3000 € / Guthaben: 5000 €
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom %date%. Alle Angaben ohne Gewähr.

  • Top-Geschäftskonten von führenden deutschen Kreditinstituten auf einen Blick
  • Günstige Konditionen für OHG, GbR, UG, GmbH, AG, KGaA, AG, KGaA, e.K., Ltd.
  • Kostenloses Girokonto auch für Selbständige und Freiberufler
  • Geschäftskonto mit oder ohne Kreditkarte eröffnen
  • Firmenkonto bei Filialbank und Direktbank möglich
  • Kontoantrag ist direkt online möglich
Im Gegensatz zu einem Girokonto für Privatkunden wird ein Geschäftskonto von Banken in der Regel nicht kostenlos angeboten (Ausnahmen: DAB Bank, Skatbank). Es fallen eine monatliche Kontoführungsgebühr, Kartengebühren für EC-Karte und Kreditkarte sowie Transaktionsgebühren für jeden Buchungsposten an. Wählen Sie jetzt über den Geschäftskonto Vergleich 2016 Ihre Unternehmensart, um das beste Bankkonto für Ihr Unternehmen zu finden:
Geschäftskonto Vergleich Banken

Welche Bank kann bei Firmenkonten überzeugen? Geschäftskonto Vergleich bei Banken und Direktbanken

Was ist ein Geschäftskonto?

Ein Geschäftskonto ist ein Girokonto für Unternehmen und dient dem täglichen geschäftlichen Zahlungsverkehr, um ausschliesslich geschäftliche Einnahmen und Ausgaben zu buchen. Synonym wird es auch als Zahlungsverkehrskonto, Firmenkonto, Geschäftsgirokonto oder Businesskonto bezeichnet. Geschäftskonten können sowohl von natürlichen Personen als auch von juristischen Personen beantragt werden.

  • Natürliche Person: Selbständiger, Freiberufler, Kleinunternehmer, Eingetragener Kaufmann (e.K.),
    Einzelunternehmer (Fa. / Firma), Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
  • Juristische Person: Offene Handelsgesellschaft (OHG), Limited (Ltd), Unternehmergesellschaft (UG),
    Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), Aktiengesellschaft (AG), Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)

Im Geschäftskontorechner auf dieser Seite werden die verfügbaren Konten je Unternehmensart (Rechtsform) aufgelistet.

Wer benötigt ein Geschäftskonto?

Einige Direktbanken dulden es, dass Gründer, Selbständige, Freiberufler und Kleinunternehmer ihr privates Girokonto Testsieger auch für geschäftliche Zwecke nutzen können, wenn die private Nutzung im Vordergrund steht. Es ist für natürliche Personen zwar gesetzlich nicht vorgeschrieben, ein Firmenkonto zu führen, doch besteht eine gesetzliche Nachweispflicht des geschäftlichen Zahlungsverkehrs. Kontomitkreditkarte.com empfiehlt deshalb, gleich von Beginn an private und geschäftliche Finanzen und Geldbewegungen strikt zu trennen. Denn wenn private Buchungen auf dem Konto nicht vorhanden sind, ist auch keine Kennzeichnungspflicht notwendig.

Für jede Art von Unternehmen oder gewerblicher Aktivität sollte deshalb aus steuerrechtlichen und haftungstechnischen Gründen ein separates Girokonto (Geschäftskonto) auf den Namen des Unternehmens (Einzelunternehmer oder Kapitalgesellschaft) eröffnet werden. Die klare Trennung von privaten und geschäftlichen Geldtransaktionen erleichtert die Buchhaltung, die Korrespondenz mit dem Steuerberater und die Nachvollziehbarkeit von möglichen Steuerprüfungen durch das Finanzamt. Ausserdem können die Kosten der Kontoführung als steuermindernde Betriebsausgaben abgesetzt werden.

Für Kapitalgesellschaften (z.B. GmbH, AG) ist sogar zwingend notwendig, ein Geschäftskonto zu führen, denn für die notarielle Beurkundung und den Eintrag ins Handelsregister (HR) muss ein Geschäftskonto mit dem Eigenkapital nachgewiesen werden.

Vorteile Geschäftskonto
  • Klare Trennung von privaten und geschäftlichen Transaktionen
  • Teilnahme am Lastschriftverfahren möglich
  • Fremdwährungskonten möglich
  • Kontoführungskosten sind als steuermindernde Betriebsausgaben absetzbar
  • Persönlicher Ansprechpartner bei Filialbanken
  • Positive Aussenwirkung gegenüber Geschäftspartnern

Was kostet ein Geschäftskonto?

Für bilanzierungspflichtige Unternehmen wie z.B. Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) gibt es aktuell leider kein gebührenfreies Firmenkonto. Standardmässig werden Geschäftskonten von Banken, Sparkassen, Sparda-Banken, PSD-Banken, Volks- und Raiffeisenbanken mit einer monatlichen Kontoführungsgebühr und laufenden Kosten für jede Buchung angeboten.

Die Ausnahme ist das kostenlose DAB Geschäftskonto der DAB Bank inklusive einer MasterCard Kreditkarte ohne Jahresgebühr, welches sich jedoch nur an Einzelpersonen wie Selbständige, Freiberufler und Kleinunternehmer richtet. Zwar ist das DKB-Business der Direktbank DKB auch gebührenfrei, doch profitieren davon nur die Berufsfelder Notare, Rechtsanwälte, Insolvenzverwalter, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Vereidigte Buchprüfer, Heilberufe, Apotheker sowie Haus- und Immobilienverwalter.

Kosten Geschäftskonto
  • Monatliche Kontoführungsgebühr
  • Jahresgebühr für Girocard / EC-Karte
  • Jahresgebühr für optionale Kreditkarte
  • Kosten pro Buchung (beleglos und beleghaft)

Zusätzlich sind jährliche Kosten für die Girokarte / EC-Karte (ca. 10 Euro/Jahr) und die Kreditkarte (ca. 20-30 Euro/Jahr) verbunden. Ungeachtet der Kosten für die Kreditkarte ist es dennoch empfehlenswert, eine auf die Firma lautende Kreditkarte zu besitzen, um online und offline mit der Kreditkarte bezahlen zu können. Je weniger Bargeld Sie bei Ihrem Geschäftskonto nutzen, desto leichter und transparenter wird die Buchhaltung ausfallen, da alle Kosten eindeutig zugeordnet werden können.

Wenn Sie viele Buchungen über Ihr Geschäftskonto zu verzeichnen haben, sollten Sie bei der Auswahl des passenden Kontos unbedingt auf niedrige Buchungsposten achten, um die variablen Gebühren so niedrig wie möglich zu halten. Im Rechner für Geschäftskonten können Sie die Anzahl der beleghaften und beleglosen Buchungen eingeben, um die daraus entstehenden jährlichen Gesamtkosten inklusive der fixen Gebühren für Konto- und Kartennutzung zu ermitteln.

Eine beleghafte Buchung ist eine Buchung mit einem physischen Beleg in Papierform, welcher manuell von Mitarbeitern der Bank bearbeitet wird. Dieser höhere Bearbeitungsaufwand wird durch die Bank in Form von höheren Kosten für jede Buchung an die Geschäftskunden weitergereicht. Beleghafte Buchungen sind z.B. ein Überweisungsformular, ein Formular für einen Dauerauftrag oder eine Scheckeinreichung, welche am Bankschalter abgegeben oder per Post an die Bank gesendet wurden.

Günstiger ist wegen der automatisierten Bearbeitung eine beleglose Buchung. Die elektronische Buchung kommt ohne einen physischen Beleg aus. Beleglose Buchungen z.B. Buchungsposten von Überweisungen, Daueraufträgen, Lastschriften oder Verfügungen am Geldautomaten.

Firmenkonto bei einer Filialbank oder Direktbank eröffnen?

Bei Geschäftskunden mit dem Wunsch nach einer persönlichen Beratung und einem persönlichen Ansprechpartner ist die Filialbank mit hoher Wahrscheinlichkeit die beste Wahl.

Achten Sie bei der Wahl des passenden Firmenkontes darauf, dass Sie den Aspekt „Bargeld“ nicht ausser Acht lassen bzw. Sie sollten sich im Klaren sein, über welche Wege Sie Bargeld auf Ihr Geschäftskonto einzahlen möchten. Wenn mit Ihrer gewerblichen Tätigkeit viele Bargeldzahlungen verbunden sind, bietet sich eine Bank mit Filialen an, wie z.B. Commerzbank, HypoVereinsbank, GLS Bank oder Santander Bank. Bei diesen Filialbanken können Sie auch als Geschäftskunde kostenlos die Einzahlungsautomaten nutzen. Es fallen lediglich die Buchungsposten für eine „beleglose Buchung“ an. Sollten Sie es bevorzugen, das Geld eher am Schalter einzuzahlen, müssen Sie mit höheren Kosten für die beleghafte Buchung rechnen. Kunden, die ein Geschäftskonto bei einer Direktbank haben, müssen Bargeld über ein Fremdbank einzahlen, wodurch Kosten von ca. 5 bis 10 Euro pro Einzahlung verbunden sind.

Bargeldein- und Auszahlungen
  • Günstig sind beleglose Einzahlungen am Automaten
  • Teurer sind beleghafte Einzahlungen am Schalter
  • Günstig Bargeld einzahlen über eine Filiale der eigenen Bank
  • Zusätzliche Kosten für Bargeld einzahlen über eine Filiale einer Fremdbank

Welche Unterlagen werden für die Kontoeröffnung benötigt?

Zu beachten ist, dass Freiberufler, Selbständige und Kleinunternehmer ein Geschäftskonto nur unter dem Namen einer volljährigen Privatperson gemäß dem eigenen Personalausweis eröffnen können, jedoch nicht auf den Namen einer Firma oder des Gewerbes.

Der Umfang der von der Bank angefragten Unterlagen für die Kontoeröffnung hängt von der Rechtsform des Unternehmens ab. Neben dem Kontoantrag und Personalausweis müssen z.B. folgende Unterlagen eingereicht werden:

  • Kundenstammvertrag
  • Kopie Gründungsprotokoll
  • Kopie Gesellschaftervertrag
  • Kopie Handelsregister-Auszug (HR-Auszug)
Checkliste für Kontoeröffnung
  • Kontoantrag
  • Personalausweis
  • Unterlagen abhängig von der Gesellschaftsform
  • PostIdent-Legitimation