Festgeld Vergleich 2017: Beste Zinsen für Festgeld vergleichen

Anlagebetrag
Euro
Anlagedauer
Anlagebetrag: 20000 € / Anlagedauer: 12 Monate
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 12.06.2014. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2014 financeAds.net

Ein Festgeldkonto (Festgeld, Termingeld) bietet im Vergleich zu einem Tagesgeld (Tagesgeldkonto) oft eine etwas höhere Verzinsung. Ein Festgeld eignet sich für die kurz- bis mittelfristige Geldanlage für einen bestimmten Zeitraum bei einer Bank oder Sparkasse. Geben Sie im Festgeld Vergleich 2017 den Anlagebetrag und die Laufzeit (1 Monat bis 120 Monate) ein und vergleichen Sie die besten Angebote für Festgeld. Sie können das Konto direkt online beantragen.

Vorteile

  • Sichere Geldanlage (gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 €)
  • Festgeldkonto ist kostenlos
  • Etwas höhere Zinsen als beim Tagesgeld
  • Ideal zum Parken von Vermögen, das in einigen Monaten oder Jahren 100% verfügbar sein muss

Nachteile

  • Relativ niedrige Verzinsung
  • Höhere Zinsen aktuell fast nur bei ausländischen Banken, jedoch mit gesetzlicher Einlagensicherung
  • Umbuchung dauert 1-2 Werktage, wenn Konto bei Fremdbank
  • Einige Anbieter mit minimalen und maximalen Anlagebetrag
Festgeld Vergleich

Festgeld Vergleich mit Festgeldrechner

Über den Festgeldrechner können die höchsten Zinssätze für Festgeldkonten berechnet werden. Im Vergleichsrechner muss im ersten Schritt die Anlagesumme angegeben werden. Die Anzahl der Anbieter kann von der Höhe der anzulegenden Geldsumme abhängen. Im zweiten Schritt kann die Laufzeit ausgewählt werden: 1 – 120 Jahre (10 Jahre). Auch hier hängen die Anzahl der Ergebnisse von der Anlagedauer ab, heisst, nicht alle Anbieter bieten für jeden Anlagebetrag und jede Anlagedauer ein Festgeld an. Viele Banken und Sparkassen setzen einen Minimalbetrag von 5.000 € Anlagesumme und eine Minimallaufzeit von 1 Jahr voraus.

Was ist ein Festgeld und Festgeldkonto?

Definition Festgeld: Ein Festgeldkonto ist ein Sparkonto für ein fest angelegtes Guthaben zu einem vorher festgelegten Zinssatz für einen fest vereinbarten Zeitraum. Bankguthaben auf dem Festgeld gehören nicht zu den Sichteinlagen (Girokonto, Tagesgeld), sondern zu den befristeten Einlagen.

Ein Festgeld ist die umgangssprachliche Bezeichnung für ein Termingeld. Termingelder sind kurz- bis mittelfristige Geldanlagen bei Kreditinstituten bei denen das Guthaben zu einem bestimmten Termin wieder verfügbar wird. Hierbei beträgt die Laufzeit für das Termingeld mindestens 1 Monat. Während der vereinbarten Laufzeit ist das Guthaben auf einem Termingeld für den Kunden in der Regel nicht verfügbar. Wird das Geld auf dem Festgeld dennoch vor Laufzeitende benötigt, so verliert der Kunde in der Regel den Anspruch auf alle Zinszahlungen seit Vertragsbeginn. Die Zinsgutschrift erfolgt beim Termingeld am Tag der Fälligkeit der Geldanlage, also dem letzten Tag des Anlagezeitraums.

Oft werden Termingelder nach dem Ablauf der vereinbarten Laufzeit durch das Kreditinstitut um die gleiche Zeit verlängert, sollte durch den Kunden innerhalb der Kündigungsfrist keine Kündigung erfolgen. Wird die Laufzeit des Termingelds verlängert, so profitiert der Kunde vom Zinseszinseffekt, da die neue Geldanlage zusätzlich die Zinsen der alten Sparperiode enthält.

Ein Festgeldkonto kann heutzutage bequem online in wenigen eröffnet werden. Sollte der Antragsteller noch kein Kunde beim Kreditinstitut sein, wird im Rahmen der Kontoeröffnung das für den Kunden kostenlose Postident-Verfahren verwendet, bei dem die korrekte Legitimation des Antragstellers geprüft wird. Kontoeröffnungen unter fremden Namen sind dadurch nicht möglich. Bis ein Festgeldkonto final online mit Zugangsdaten und PIN- und TAN-Nummern genutzt werden kann, vergehen oft 1-2 Wochen.

Wann ist ein Festgeld / Festgeldkonto sinnvoll?

Ein Festgeldkonto (Termingeldkonto) eignet sich für eine kurz- bis mittelfristige Geldanlage.

Weil das Guthaben auf einem Festgeldkonto – im Gegensatz zu einem Tagesgeldkonto – nicht täglich verfügbar ist, sollte nur Geld angelegt werden, auf das kurz- bis mittelfristig verzichtet werden kann. Festgeldkonten eignen sich daher nicht für das Parken von Erspartem, um ad-hoc höhere Rechnungen für ungeplante Konsumausgaben zu decken, wie z.B. eine Auto-Reparatur oder den Kauf einer neuen Waschmaschine. Hier kommt ein Tagesgeldkonto eher in Frage. Eine gute Orientierung ist das Parken von 2 bis 3 monatlichen Netto-Haushaltseinkommen auf einem Tagesgeldkonto, um stets flexibel auf ungeplante Ausgaben reagieren zu können. Oberstes Ziel bei privaten Finanzen sollte stets sein, nicht den teuren Dispokredit vom Girokonto nutzen zu müssen.

Somit steht das Festgeldkonto als Anlagemöglichkeit zwischen dem flexiblen Tagesgeld für eine kurzfristige Geldanlage und alternativen Anlageformen (Wertpapiere wie Aktien, Aktienfonds, Zertifikate oder Immobilien) für eine langfristige Geldanlage bzw. für einen langfristigen Vermögensaufbau. Aufgrund der anhaltend niedrigen Verzinsung für Festgeldguthaben ist es nicht ratsam, Kapital mittel- bis langfristig auf dem Festgeldkonto zu sparen. Vielmehr sollte ein Festgeldkonto dazu benutzt werden, um die Zeit für in naher Zukunft (6 Monate bis 2 Jahre) geplante Konsumausgaben zu überbrücken. Generell gilt: je länger die Laufzeit beim Festgeld, desto höher der Zinssatz pro Jahr (p.a., per annum). Ein Festgeldkonto kann deshalb ein Baustein für den privaten Vermögensaufbau bzw. für die Vermögensabsicherung sein.

Ist das Guthaben auf einem Festgeld / Festgeldkonto sicher?

Beim Thema Geldanlage steht der Punkt Sicherheit für viele Anleger an erster Stelle. Ist das Guthaben auf einem Festgeld auch wirklich sicher?

Termingelder (Festgeld-Guthaben) bei deutschen Kreditinstituten unterliegen im Rahmen der gesetzlichen Einlagensicherung (Guthabenversicherung). Dies bedeutet, dass die Festgeld-Guthaben im Falle einer Insolvenz (Pleite) einer Bank gesetzlich bis zu einer Höhe von 100.000 € zu 100% über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) abgesichert sind.

Viele Bankinstitute sichern die Anlagen ihrer Kunden freiwillig zusätzlich über eine Einlagensicherung einzelner Bankenverbände (z.B. Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken) ab, weshalb die Einlagensicherung bis zu mehreren Millionen Euros betragen kann. Beispiel: Bis zum 1. Januar 2015 entspricht die Sicherungsgrenze 30 % des haftenden Eigenkapitals. Das Mindesteigenkapital einer Bank liegt in Deutschland bei 5 Mio €. In diesem Fall wären also bereits pro Anleger 1,5 Mio € geschützt. (Quelle: bankenverband.de) Genau diesen Hinweis finden Kunden im Rechner für Festgeld Vergleich auf dieser Seite, wenn sie mit der Maus über die Länderflagge vom jeweiligen Festgeldangebot fahren.